Die Inhalte von Harava News sind KI-generiert und können Fehler enthalten.

Alstom senkt Prognose für 2026–27 und setzt Ziel zum Schuldenabbau von 2 Milliarden Euro

Wirtschaft🇫🇷 🇩🇪Unternehmen

Am 2. November senkte Alstom seine Gewinnprognose für 2026–27, rechnete mit einem Mittelabfluss von 1,5 Milliarden Euro und setzte sich ein Ziel zum Schuldenabbau von 2 Milliarden Euro, nachdem Probleme bei Bahnprojekten in Deutschland die Finanzlage des Unternehmens geschwächt hatten.

Der französische Zughersteller erwartet nun für das Geschäftsjahr bis März 2027 eine bereinigte operative Marge von etwa 1 Prozent, nach zuvor prognostizierten 6,5 Prozent. Vor dieser Änderung hatte Alstom mit einem positiven freien Cashflow gerechnet. Die neue Prognose stellt eine deutliche Kehrtwende dar.

Der Schuldenabbauplan soll die Bilanz entlasten. Alstom machte technische Probleme mit seinen Coradia-Max-Regionalzügen und längere Wartezeiten bei der Zulassung für den Rückschlag verantwortlich. Zudem verwies das Unternehmen auf Auswirkungen auf weitere Projekte in Deutschland.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres sank die bereinigte Marge auf rund minus 4 Prozent. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro. Der Auftragseingang erreichte 11 Milliarden Euro.

Das Unternehmen senkte sein jährliches Produktionsziel für Schienenfahrzeuge von 4.400–4.500 auf rund 4.000. Zudem reduzierte es seine Umsatzwachstumsprognose auf eine niedrige bis mittlere einstellige Rate. Die Alstom-Aktie fiel nach der Ankündigung deutlich.

Die Anleger reagierten auf den geänderten Ausblick und die Warnung vor dem Mittelabfluss. Alstom erklärte, das Unternehmen überprüfe seine Geschäftsbereiche und die Umsetzung seiner Projekte. Die Maßnahmen zum Schuldenabbau sollen die finanzielle Erholung unterstützen.