Irans Revolutionsgarden erklärten, zwei Öltanker und ein Schlepper hätten in der Straße von Hormus Feuer gefangen, während ein weiterer Tanker vor Katar von zwei Geschossen getroffen worden sei. Das schürt die Sorge um die Schifffahrt im Golf.
Die Revolutionsgarden erklärten, ein Tanker sei auf eine Mine gefahren, als er eine Route passieren wollte, die sie als nicht genehmigt bezeichneten. Weiter östlich habe ein zweiter Supertanker Feuer gefangen, als er die Route verlassen habe. Außerdem sei auch ein Schlepper in Brand geraten, der zum Löschen des zweiten Feuers geschickt worden sei.
Die Namen und Flaggen der Schiffe, der Zustand der Besatzungen und das Ausmaß der Schäden wurden nicht bekannt gegeben. Die iranischen Angaben wurden nicht unabhängig überprüft. Die britische Behörde United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) erklärte, der Vorfall vor Katar habe sich am Mittwoch, dem 4. November, um 23:20 Uhr UTC etwa 50 Seemeilen nördlich von Madinat asch-Schamal ereignet.
Sie machte keine Angaben zur Identität des Tankers oder dazu, woher die Geschosse kamen. Der Zustand der Besatzung, die Schäden und die Auswirkungen auf die Umwelt seien unbestätigt. Aus den vorliegenden Berichten geht nicht hervor, ob der Angriff vor Katar mit den von Iran geschilderten Vorfällen in Verbindung stand.
Da wichtige Einzelheiten weiterhin unbekannt sind, herrscht bei Besatzungen und Schifffahrtsunternehmen anhaltende Unsicherheit, während sie die Risiken einer Fahrt durch die Gewässer der Region einschätzen.